PROF. EFFY VAYENA

PROF. EFFY VAYENA

Professorin an der ETH Zürich für Big Data und Ethik der Künstlichen Intelligenz

Labor & Leadership II

Impact of AI to Leadership & Staff

9. März, 11:00 - 11:45 Uhr

Effy Vayena ist Professorin für Bioethik an der Schweizerischen Technischen Hochschule (ETHZ) und ausgewiesene Expertin an der Schnittstelle von Medizin, Daten und Ethik. Ihre Arbeit konzentriert sich auf wichtige gesellschaftliche Fragen von Daten und Technologien, die sich auf den wissenschaftlichen Fortschritt beziehen und wie er auf die öffentliche und persönliche Gesundheit angewendet wird oder werden soll.

Ihr großes Interesse an der Gesundheitspolitik hat sie veranlasst, mit der Weltgesundheitsorganisation an ethischen Fragen der Reproduktionsmedizin und Forschung zu arbeiten. Nach ihrer Rückkehr an die Universität half Vayena beim Aufbau und der Koordination des PhD-Programms in Biomedizinischer Ethik und Recht an der Universität Zürich und wurde anschließend vom Schweizerischen Nationalfonds zur Professorin ernannt.

Als Professorin für Gesundheitspolitik gründete sie das Health Ethics and Policy Lab, um drängende Fragen zu beantworten, die sich durch technologische Fortschritte wie genomische Technologien in Gesundheit und Forschung ergeben. Sie habilitierte an der Universität Zürich im Bereich Bioethik und Politik und wurde zur Gastprofessorin am Center for Bioethics an der Harvard Medical School und als Faculty Associate am Berkman Klein Center for Internet & Society an der Harvard University ernannt, wo sie zuvor Fellow war.

Vayena glaubt an den Wert der Interdisziplinarität und die Anwendung von praktischem Wissen zur Untersuchung ethischer Fragen der personalisierten Gesundheit. Ihre weithin anerkannte Forschung hat es ihr ermöglicht, mit einer Vielzahl von Wissenschaftlern in der Schweiz und von renommierten Institutionen im Ausland zusammenzuarbeiten und enge Beziehungen aufzubauen.

Vayena ist eine führende Expertin auf dem dynamischen und vielfältigen Gebiet der Gesundheitsdaten und -ethik und nutzt erfolgreich ihr internationales Netzwerk, um eine fruchtbare Debatte über die Ethik der Gesundheit im digitalen Zeitalter zu fördern. Sie hat zuvor mit dem Wellcome Trust, der OECD, dem Commonwealth Fund, dem Chatham House und akademischen Institutionen und Regierungen auf der ganzen Welt zusammengearbeitet.